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„Es ist da! Er ist da!“, offensiv freudig hüpfte ich durch die Eingangstür. Auf meinem Arm trug ich ein Paket, das mir unsere liebe Postfrau gerade zugestellt hatte. „Na Julia, wieder was für die Hunde!?“, hatte sie scharfsinnig bemerkt und es war ja nun wirklich eine rhetorische Frage. Ich denke, sie war einfach nur froh, dass es nicht 50 kg Trockenfutter waren, wie sonst. Mit einem Augenzwinkern stieg sie in ihr gelbes Postmobil und fuhr weiter. Ach heute liebte ich sie besonders. Eine Welle der Euphorie und Neugier trug mich durch den Gang in die Küche. Ich stellte den heiligen Gral – nun gut ein brauner Karton – auf den Tisch und hielt ehrfürchtig einen Moment lang inne. Da war es! Ein akribisch zugeklebtes Paket auf dem meine Adresse als Empfänger und die Kringelfee als Absender stand. JA! Unser erster eigener Kringel! Unser Schatz! Gott war ich aufgeregt, was die Hunde „sagen“ würden. Die Hauptakteure wussten ja noch gar nichts von ihrem Glück als frischgebackene Kringelbesitzer und sahen mich hibbeliges Huhn etwas irritiert an. „ Ja was hat denn die Mama da für Euch?“, sagte ich mit schriller Stimme. Jetzt fanden sie mich noch merkwürdiger und ich denke meine Hunde hielten mich in gerade diesem Moment für komplett schwachsinnig. Aber Glückshormone und Aufregung machen nun mal aus jeder gestandenen Hundefrau, eine piepsende Wattebauschmutti. Is so! Schnell war die Schere geholt und professionell das Klebeband entfernt und da war er. In seiner wundervollsten, fleecigsten Schönheit. Ein purpurroter Kringel! Rund, weich, flauschig, perfekt! Als ich mit einem breiten Lächeln und einem dazu passenden „Hmmmmmm“ meine Wange an dem weichen Stoff rieb, kam mir für einen kurzen Moment selbst der Gedanke, ob ich nicht kurz vorm Abgrund der Dummheit stand. Dieser verflog aber schnell. Meine Hunde hatten sich während meiner geistigen Abwesenheit um mich versammelt. Das konnte natürlich an den liebevoll mit eingepackten Hundekekse liegen, aber ich projezierte es auf den Kringel. Ach Gott, aber nun wohin mit dem Ding? Wo war der perfekte Platz für den neuen Thron meiner Schätze und warum hatte ich eigentlich nur einen bestellt, wenn ich doch 4 Hunde hatte? Ach so ja, stimmt. Das Lösungswort war Testphase. Erst einmal ausprobieren, wie die Akzeptanz ist, hatte die Kringelfee mich ja fantastisch beraten. Also nun gut. Let the Testphase begin. Weiter im geistigen Text. Wohin das Teil?! Nach reiflicher 2-sekündiger Überlegung, platzierte ich den Traum in rot auf der stahlgrauen Kudde mitten im Wohnzimmer. Passte wie angegossen und sah klasse aus. Begleitet von einem imaginären Tusch, forderte ich meine „Erstgeborene“ Lillebror auf ihr Privileg zu nutzen und den Anfang zu machen. Und was soll ich sagen?! Joaaaaaaaa…. Aller Anfang ist schwer und shit happens. Nach professioneller Geruchstestung und Materialprüfung, begann sie sich den Kringel zu recht zulegen. Es wurde geschoben und gekratzt und das Optimum an Lageplatz gefunden. Dann legte sich die grande Dame filigran wie eine arthrotische Elfe langsam nach dem „P-und-P“-Prinzip ab. Erst der Po dann die Pfoten und dann machte sie sich lang. Klein machen und einkringeln war ja nie so ihr Lebensmotto und damit wollte sie auch heute nicht wirklich anfangen. Das Ergebnis war eine langhaarige grau-weiße Wurst, die vollausgestreckt in ihrer Kudde lag und hinten und vorne quoll der signalrote Kringel heraus. Sie sah ein bisschen aus, wie eine pummelige Perle, die aus ihrer roten Muschel herausgewachsen war. Aber als Nackenröllchen fand sie ihn ganz gut. Nun gut, eine gestandene Hündin mit Spondyloserücken, die von Welpenbeinen an lieber auf nacktem Laminat, als in weichen Betten gelegen hatte, mochte den Kringel, brauchte ihn zum Überleben jedoch nicht. Der nächste Testkandidat war Linda, das Podencopowerpaket, das Tütenohr. Sie hatte seit sie bei mir lebte eine ausgeprägte Leidenschaft für Wattegefülltes und ich haderte mit mir, ob sie zum Test zugelassen werden sollte. Aber hier bekommen alle die gleiche Chance und so durfte auch Frau Großartig ran an den Kringel. Sie umkreiste ihn wie der weiße Hai das Rettungsboot mit den Menschen und schnell stellte sich heraus, dass sie dieselben Absichten hatte. Noch bevor sie ihre Rupf-und Zupf-Prüfung in einer Exekution enden ließ, musste ich sie leider von der Testphase disqualifizieren. Als ich ihr den Kringel wegnahm, drehte sie sich noch einmal um, warf mir einen ihrer typischen „Ich komme wieder“-Blicke zu und widmete sich dann ihrer Kauwurzel. Sie würde auch diese erfolglose Mission überleben, da war ich mir sicher. Tja, aber wer nun?! Der kleine August oder mein Torres? August entschied spontan selber und stieg einfach mal ein in den Kringel. Anders kann man es wirklich nicht beschreiben. August war zu dieser Zeit etwa 5 Monate alt und ein schmächtiges Kerlchen. Er lupfte seine kleinen Beinchen todesmutig über den Rand des Kringels, blieb hängen und purzelte herzerweichend süß in die Mitte des Kringels. Dort saß er nun, mit den knopfäugigsten Knopfaugen die man sich vorstellen kann und rollte sich zusammen. Ja! Ich glaube, er war bis jetzt der Beste. Nur leider passte der Kringel ihm nicht wirklich. Es war ein zauberhaftes Bild, wie dieser kleine schwarze Fusselgalgo inmitten des riesigen roten Kringels verschwand. Sein Körper berührte nirgends den inneren Rand des Kringels. Herr August hatte das Kringelgen, aber musste noch etwas wachsen. So realistisch war er dann trotz seines jungen Alters selbst und stand wieder auf. Da ihm der Kringelrand aber beim Einstieg schon vorkam wie der Kilimandscharo, beschloss er untendrunter durch zugehen. Er tauchte mit der Nase unter den Rand, hob ihn an und wollte los. Dabei blieb der Kringel auf den Schultern liegen und August trug ihn ein paar Meter mit. Ich habe dabei festgestellt, dass rot und schwarz einfach eine tolle Farbkombination ist. Wäre der Kringel grün gewesen, hätte Herr August ausgesehen wie einer der Ninjaturtles. Wäre der Kringel braun gewesen, hätte Herr August ein bisschen an eine Kakerlake mit zu dünnem Kopf erinnert. Ich half ihm, nahm ihm den Kringel vom Rücken und platzierte ihn wieder in der Kudde. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt, schoß es mir da in den Kopf und noch bevor ein Anflug von Enttäuschung in mir aufkam, dass meine heißgeliebten Hunde nicht kringeln können, lief Torres an mir vorbei. Erhobener Kopf, stolze Körperhaltung. Er war so wunderschön! Mir fiel einmal mehr auf, wie sehr ich diesen Hund liebte. Zielorientiert schritt er auf den Kringel zu, stieg mitten hinein, drehte sich 2 mal und rollte sich passgenau in den Kringel. Mit einem wohligen Grunzen legte er seinen Kopf auf den Rand und schaute mich an. Für einen Moment bildete ich mir ein, er hätte mir zugezwinkert. Ich lächelte ihn liebevoll an, streichelte ihm den Kopf. „Nun gut, mein Herz, er gehört definitiv zu Dir!“, kommentierte ich kurz und gönnte ihm sein Glück.

Wir liebten unseren ersten Kringel und am meisten liebe ich die vielen lustigen Erinnerungen, die er uns beschert hat. Auch wenn ich zum Ende leider mitteilen muss, dass unser Testobjekt in rot letztendlich eine heimliche, nächtliche Attacke durch das Tütenohr nicht überlebt hat und seinen Verletzungen erlegen ist. Die Kringel sind seitdem ein fester Bestandteil meiner Chaostruppe und jeder hat seinen eigenen an die jeweiligen Vorlieben angepassten. Dank sehr guter Beratung hat jeder meiner Motten nun seinen passenden Wohlfühlkringel. Ob nun als Omas Nackenröllchen, strapazierfähiges Objekt der Begierde, Kakerlakenkostüm oder wohlverdienter Kuschelplatz, die Kringel sind nicht mehr wegzudenken. Ohne Kringel ist keine Option!

Autorin: Julia Röll

Hundeexpertin Katharina von der Leyen hat einen Blick für die wirklich guten Accessoires. Ihre neueste Entdeckung: das Kuschelnest

Kringel sind eine fabelhafte Idee. Als ringförmige Hundekissen ohne Boden sind sie eine Art Nest-to-go: flexibel, weich, für überall dort, wo der Hundekopf dringend eine Stütze braucht und der Hundekörper Halt und Geborgenheit, im Auto, auf dem Bett, auf einem Kissen, in einem Kennel, auf dem Liegestuhl, wo auch immer. „Die Kringelfee“ Martina Lange näht sie so, wie man sie sich wünscht: in allen Größen, mit edlem Stoff außen und weichem Fleece oder Plüschstoff innen, aus weichem Fleece innen und außen oder Webpelz, in den Farb- oder Musterkombinationen, die am besten zum Hund, zur Matratze, zum Auto oder zur Einrichtung passen.

Der Kringel bietet Trost und Halt auf kurvenreichen Straßen oder in unsicheren Umgebungen als vertrautes Kuschelnest. Gefüllt ist der Kringel mit Polyesterhohlfasern, die geräusch- und geruchlos und problemlos bei 30 Grad in der Maschine waschbar sind. Noch dazu ist er so leicht und problemlos zu transportieren, dass man auf Reisen nicht mehr mit einem ganzen Potpourri aus verschiedenen Hundebetten den kompletten Stauraum belegt (sodass der Mensch für sein Gepäck nur noch Platz für eine Zahnbürste und eine Unterhose findet). Hervorragend eignet sich der Kringel auch für Hunde mit Arthrose oder Spondylose, denn sie können sich in das bodenlose Kissen so hineinkuscheln, dass es sehr bequem und stützend ist, sie sich aber unter dem Rand so weit ausstrecken, wie es ihren Knochen guttut. Der Kringel ist übrigens auch sehr geeignet für kleine Zweibeiner beim Fernsehen oder Vorlesen: Der Kopf wird gerade so hoch gehalten, dass man etwas trinken oder essen kann, ohne sich zu verschlucken oder übertrieben bewegen zu müssen. Preise auf Anfrage, je nach Material und Größe ab 25 Euro.

Autorin: Katharina von der Leyen
Quelle: dogs-magazin.de/wissen/alltag/liebstes-kringel-kissen/1/

Der Kringel

Der Kringel – ein ringförmiges Kuschelkissen ohne Boden – ist die Alltags-Wohlfühloase für Ihre 4-Beiner

Durch seine runde Form erzeugt er einen Nesteffekt den Hunde u. auch Katzen sehr mögen. Der Kringel vermittelt Ihren Lieblingen ein Gefühl von Schutz u. Geborgenheit u. lädt zum Hineinkuscheln ein. Deshalb nennen wir den Kringel Kuschelkringel! Die Erfahrung mit unseren eigenen Hunden u. die wundervollen Rückmeldungen unserer zufriedenen Kunden zeigen uns, dass mit Hilfe des Kringels auch ungenutzte Hundebetten zum Lieblingsplatz werden.

Der Kuschelkringel ist flexibel u. nimmt wenig Platz im Gepäck ein u. ist somit auch der perfekte Begleiter für die Reise im Auto u. am Urlaubsziel selbst. Es gibt nichts Schöneres als den vertrauten Ruheplatz auch während eines Hotelaufenthaltes, in der gemütlichen Ferienwohnung oder beim Feier­abend­biergarten­besuch dabei zu haben u. sich rundum wohl zu fühlen.

Der Kringel ist aus verschiedenen Materialien u. in vielfältigen Ausführungen erhältlich. Die Stoffe reichen von Kuschelfleece u. Teddyplüsch über Fellimitat bis hin zu einem Stoffmix aus gemusterten Stoffen in Kombination mit Fleece oder Plüsch. Hierbei sind Ihrer Vorstellung und der Umsetzung durch uns kaum Grenzen gesetzt. Alle diese Stoffe sind aus Kunstfasern oder Baumwolle u. haben sich seit vielen Jahren im Haustierbedarf bewährt.

Die superweiche Füllung besteht aus Polyesterhohlfaser, die geruch- u. geräuschlos ist. Kein chemischer Geruch und auch kein Rascheln werden Ihnen unangenehm auffallen. Zum Wohle Ihrer treuen 4-Beiner setzen wir hier auf europäische Qualitätsprodukte nach Oeko Tex Standard 100.
Alle Kringel sind aufgrund der hochwertigen Füllung für Hausstauballergiker geeignet.

Der Kringel ist komplett bei 30 Grad od. 60 Grad in der Maschine waschbar u. trocknet an der Luft schnell durch.
Sollte es trotzdem einmal schneller gehen müssen, schadet ihm auch das spezielle Schonprogramm Ihres Wäschetrockners nicht.

Gegen Aufpreis sind Kringel mit extra dickem Rand erhältlich.

Dürfen wir auch Sie u. Ihre Sofabesetzer, Stubentiger u. Kuschelfanatiker in die Welt des Kringels einladen?
Dann kontaktieren Sie uns bitte.

Größen

Innendurchmesser der Liegeflächen


kringelgroessen
30 cm 40 cm 50 cm 60 cm

Jumbo-Kringel mit extra dickem Rand gegen Aufpreis erhältlich.

Kissen

Als passendes Accessoire zur Gartensaison oder als ergänzende Indoorruheinsel für Ihre Prinzessinnen u. Prinzen bieten wir Kissen in verschiedenen Größen an.
Hier können Sie zwischen 70 cm, 80 cm u. 90 cm Durchmesser wählen u. natürlich aus unserem Potpourri an Stoffen.

Die Oberseite der Kissen besteht aus hochwertigem u. robustem Polsterstoff, den Sie bei Ihrer Anfrage frei wählen dürfen.
Schauen Sie sich als Entscheidungshilfe gerne die Beispielbilder u.Stoffmuster an.
Die Unterseite der Kissen bildet ein strapazierfähiger schwarzer Outdoorstoff mit Teflonausrüstung oder wahlweise rutschhemmendes Antara in grau od. braun.
Jeder dieser Stoffe ist wasser-u. schmutzabweisend, robust u. absolut pflegeleicht.

Auch hier achten wir bei der Füllung auf Qualität u. Komfort für Ihre 4-Beiner.
Die Kissenfüllung zeichnet sich ebenfalls durch Geruch- u. Geräuschlosigkeit aus u. ist ein europäisches Qualitätsprodukt.
Die kompletten Kissen sind bei 30 Grad waschbar u. passen bequem in eine 6 kg Waschmaschinentrommel.
Die Kissen sind auch im Set mit einem passenden Kuschelkringel als Topping erhältlich.
Die Kissen werden in limitierter Kleinserie genäht.

Wenn Sie Ihren Liebling mit einem unserer Kissen einen neuen Platz an der Sonne schaffen wollen,
dann kontaktieren Sie uns bitte.

Stoffe

Stoffe für Kringel

Beispielbilder für Stoff-Mix-Kringel.
Stoffauswahl erhalten Sie bei Anfrage.

Presse

Liebstes Kringel-Kissen

Hundeexpertin Katharina von der Leyen hat einen Blick für die wirklich guten Accessoires. Ihre neueste Entdeckung: das Kuschelnest

Kringel sind eine fabelhafte Idee. Als ringförmige Hundekissen ohne Boden sind sie eine Art Nest-to-go: flexibel, weich, für überall dort, wo der Hundekopf dringend eine Stütze braucht und der Hundekörper Halt und Geborgenheit, im Auto, auf dem Bett, auf einem Kissen, in einem Kennel, auf dem Liegestuhl, wo auch immer. „Die Kringelfee“ Martina Lange näht sie so, wie man sie sich wünscht: in allen Größen, mit edlem Stoff außen und weichem Fleece oder Plüschstoff innen, aus weichem Fleece innen und außen oder Webpelz, in den Farb- oder Musterkombinationen, die am besten zum Hund, zur Matratze, zum Auto oder zur Einrichtung passen.

Der Kringel bietet Trost und Halt auf kurvenreichen Straßen oder in unsicheren Umgebungen als vertrautes Kuschelnest. Gefüllt ist der Kringel mit Polyesterhohlfasern, die geräusch- und geruchlos und problemlos bei 30 Grad in der Maschine waschbar sind. Noch dazu ist er so leicht und problemlos zu transportieren, dass man auf Reisen nicht mehr mit einem ganzen Potpourri aus verschiedenen Hundebetten den kompletten Stauraum belegt (sodass der Mensch für sein Gepäck nur noch Platz für eine Zahnbürste und eine Unterhose findet). Hervorragend eignet sich der Kringel auch für Hunde mit Arthrose oder Spondylose, denn sie können sich in das bodenlose Kissen so hineinkuscheln, dass es sehr bequem und stützend ist, sie sich aber unter dem Rand so weit ausstrecken, wie es ihren Knochen guttut. Der Kringel ist übrigens auch sehr geeignet für kleine Zweibeiner beim Fernsehen oder Vorlesen: Der Kopf wird gerade so hoch gehalten, dass man etwas trinken oder essen kann, ohne sich zu verschlucken oder übertrieben bewegen zu müssen. Preise auf Anfrage, je nach Material und Größe ab 25 Euro.

Autorin: Katharina von der Leyen
Quelle: dogs-magazin.de/wissen/alltag/liebstes-kringel-kissen/1/


Ohne Kringel ist keine Option

„Es ist da! Er ist da!“, offensiv freudig hüpfte ich durch die Eingangstür. Auf meinem Arm trug ich ein Paket, das mir unsere liebe Postfrau gerade zugestellt hatte. „Na Julia, wieder was für die Hunde!?“, hatte sie scharfsinnig bemerkt und es war ja nun wirklich eine rhetorische Frage. Ich denke, sie war einfach nur froh, dass es nicht 50 kg Trockenfutter waren, wie sonst. Mit einem Augenzwinkern stieg sie in ihr gelbes Postmobil und fuhr weiter. Ach heute liebte ich sie besonders. Eine Welle der Euphorie und Neugier trug mich durch den Gang in die Küche. Ich stellte den heiligen Gral – nun gut ein brauner Karton – auf den Tisch und hielt ehrfürchtig einen Moment lang inne. Da war es! Ein akribisch zugeklebtes Paket auf dem meine Adresse als Empfänger und die Kringelfee als Absender stand. JA! Unser erster eigener Kringel! Unser Schatz! Gott war ich aufgeregt, was die Hunde „sagen“ würden. Die Hauptakteure wussten ja noch gar nichts von ihrem Glück als frischgebackene Kringelbesitzer und sahen mich hibbeliges Huhn etwas irritiert an. „ Ja was hat denn die Mama da für Euch?“, sagte ich mit schriller Stimme. Jetzt fanden sie mich noch merkwürdiger und ich denke meine Hunde hielten mich in gerade diesem Moment für komplett schwachsinnig. Aber Glückshormone und Aufregung machen nun mal aus jeder gestandenen Hundefrau, eine piepsende Wattebauschmutti. Is so! Schnell war die Schere geholt und professionell das Klebeband entfernt und da war er. In seiner wundervollsten, fleecigsten Schönheit. Ein purpurroter Kringel! Rund, weich, flauschig, perfekt! Als ich mit einem breiten Lächeln und einem dazu passenden „Hmmmmmm“ meine Wange an dem weichen Stoff rieb, kam mir für einen kurzen Moment selbst der Gedanke, ob ich nicht kurz vorm Abgrund der Dummheit stand. Dieser verflog aber schnell. Meine Hunde hatten sich während meiner geistigen Abwesenheit um mich versammelt. Das konnte natürlich an den liebevoll mit eingepackten Hundekekse liegen, aber ich projezierte es auf den Kringel. Ach Gott, aber nun wohin mit dem Ding? Wo war der perfekte Platz für den neuen Thron meiner Schätze und warum hatte ich eigentlich nur einen bestellt, wenn ich doch 4 Hunde hatte? Ach so ja, stimmt. Das Lösungswort war Testphase. Erst einmal ausprobieren, wie die Akzeptanz ist, hatte die Kringelfee mich ja fantastisch beraten. Also nun gut. Let the Testphase begin. Weiter im geistigen Text. Wohin das Teil?! Nach reiflicher 2-sekündiger Überlegung, platzierte ich den Traum in rot auf der stahlgrauen Kudde mitten im Wohnzimmer. Passte wie angegossen und sah klasse aus. Begleitet von einem imaginären Tusch, forderte ich meine „Erstgeborene“ Lillebror auf ihr Privileg zu nutzen und den Anfang zu machen. Und was soll ich sagen?! Joaaaaaaaa…. Aller Anfang ist schwer und shit happens. Nach professioneller Geruchstestung und Materialprüfung, begann sie sich den Kringel zu recht zulegen. Es wurde geschoben und gekratzt und das Optimum an Lageplatz gefunden. Dann legte sich die grande Dame filigran wie eine arthrotische Elfe langsam nach dem „P-und-P“-Prinzip ab. Erst der Po dann die Pfoten und dann machte sie sich lang. Klein machen und einkringeln war ja nie so ihr Lebensmotto und damit wollte sie auch heute nicht wirklich anfangen. Das Ergebnis war eine langhaarige grau-weiße Wurst, die vollausgestreckt in ihrer Kudde lag und hinten und vorne quoll der signalrote Kringel heraus. Sie sah ein bisschen aus, wie eine pummelige Perle, die aus ihrer roten Muschel herausgewachsen war. Aber als Nackenröllchen fand sie ihn ganz gut. Nun gut, eine gestandene Hündin mit Spondyloserücken, die von Welpenbeinen an lieber auf nacktem Laminat, als in weichen Betten gelegen hatte, mochte den Kringel, brauchte ihn zum Überleben jedoch nicht. Der nächste Testkandidat war Linda, das Podencopowerpaket, das Tütenohr. Sie hatte seit sie bei mir lebte eine ausgeprägte Leidenschaft für Wattegefülltes und ich haderte mit mir, ob sie zum Test zugelassen werden sollte. Aber hier bekommen alle die gleiche Chance und so durfte auch Frau Großartig ran an den Kringel. Sie umkreiste ihn wie der weiße Hai das Rettungsboot mit den Menschen und schnell stellte sich heraus, dass sie dieselben Absichten hatte. Noch bevor sie ihre Rupf-und Zupf-Prüfung in einer Exekution enden ließ, musste ich sie leider von der Testphase disqualifizieren. Als ich ihr den Kringel wegnahm, drehte sie sich noch einmal um, warf mir einen ihrer typischen „Ich komme wieder“-Blicke zu und widmete sich dann ihrer Kauwurzel. Sie würde auch diese erfolglose Mission überleben, da war ich mir sicher. Tja, aber wer nun?! Der kleine August oder mein Torres? August entschied spontan selber und stieg einfach mal ein in den Kringel. Anders kann man es wirklich nicht beschreiben. August war zu dieser Zeit etwa 5 Monate alt und ein schmächtiges Kerlchen. Er lupfte seine kleinen Beinchen todesmutig über den Rand des Kringels, blieb hängen und purzelte herzerweichend süß in die Mitte des Kringels. Dort saß er nun, mit den knopfäugigsten Knopfaugen die man sich vorstellen kann und rollte sich zusammen. Ja! Ich glaube, er war bis jetzt der Beste. Nur leider passte der Kringel ihm nicht wirklich. Es war ein zauberhaftes Bild, wie dieser kleine schwarze Fusselgalgo inmitten des riesigen roten Kringels verschwand. Sein Körper berührte nirgends den inneren Rand des Kringels. Herr August hatte das Kringelgen, aber musste noch etwas wachsen. So realistisch war er dann trotz seines jungen Alters selbst und stand wieder auf. Da ihm der Kringelrand aber beim Einstieg schon vorkam wie der Kilimandscharo, beschloss er untendrunter durch zugehen. Er tauchte mit der Nase unter den Rand, hob ihn an und wollte los. Dabei blieb der Kringel auf den Schultern liegen und August trug ihn ein paar Meter mit. Ich habe dabei festgestellt, dass rot und schwarz einfach eine tolle Farbkombination ist. Wäre der Kringel grün gewesen, hätte Herr August ausgesehen wie einer der Ninjaturtles. Wäre der Kringel braun gewesen, hätte Herr August ein bisschen an eine Kakerlake mit zu dünnem Kopf erinnert. Ich half ihm, nahm ihm den Kringel vom Rücken und platzierte ihn wieder in der Kudde. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt, schoß es mir da in den Kopf und noch bevor ein Anflug von Enttäuschung in mir aufkam, dass meine heißgeliebten Hunde nicht kringeln können, lief Torres an mir vorbei. Erhobener Kopf, stolze Körperhaltung. Er war so wunderschön! Mir fiel einmal mehr auf, wie sehr ich diesen Hund liebte. Zielorientiert schritt er auf den Kringel zu, stieg mitten hinein, drehte sich 2 mal und rollte sich passgenau in den Kringel. Mit einem wohligen Grunzen legte er seinen Kopf auf den Rand und schaute mich an. Für einen Moment bildete ich mir ein, er hätte mir zugezwinkert. Ich lächelte ihn liebevoll an, streichelte ihm den Kopf. „Nun gut, mein Herz, er gehört definitiv zu Dir!“, kommentierte ich kurz und gönnte ihm sein Glück.

Wir liebten unseren ersten Kringel und am meisten liebe ich die vielen lustigen Erinnerungen, die er uns beschert hat. Auch wenn ich zum Ende leider mitteilen muss, dass unser Testobjekt in rot letztendlich eine heimliche, nächtliche Attacke durch das Tütenohr nicht überlebt hat und seinen Verletzungen erlegen ist. Die Kringel sind seitdem ein fester Bestandteil meiner Chaostruppe und jeder hat seinen eigenen an die jeweiligen Vorlieben angepassten. Dank sehr guter Beratung hat jeder meiner Motten nun seinen passenden Wohlfühlkringel. Ob nun als Omas Nackenröllchen, strapazierfähiges Objekt der Begierde, Kakerlakenkostüm oder wohlverdienter Kuschelplatz, die Kringel sind nicht mehr wegzudenken. Ohne Kringel ist keine Option!

Autorin: Julia Röll

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Martina Lang, Hauptstr. 26, 55777 Eckersweiler, kringelfee@icloud.com
0171-3501820
Kleinunternehmung nach Paragraph 19 UStG

Fotos
Titelfoto: Armin Hauke, www.picturegrafie.de

Copyright
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